SWF-Alumni

In den vergangenen fünf Jahren haben wir die Alumni-Arbeit bei Simon, Weber and Friends intensiviert. Dies manifestiert sich u.a. in einer jährlich stattfindenden Alumni-Tagung (bitte vormerken: 8.|9. Juni 2018) und in einem stetig wachsenden Internet-Diskussionsforum, in dem mehr als 400 Mitgliedern ihre Gedanken austauschen, interessante Artikel verlinken, Stellenanzeigen weiterleiten etc.

Auch sehen wir mit Freude, dass sich zahlreiche Regionalgruppen gegründet haben, in denen sich unsere Absolventen selbstorganisiert treffen. Ab 2018 bieten wir mit dem Angebot »Wege in die Beratung« ein Seminar speziell für Absolventen an. Auch werden wir am 4. Mai 2018 wieder eine Fachtagung ausrichten. Unter dem Titel »Prozesse des Organisierens« werden wir uns dem von Karl E. Weick geprägten Denkansatz zuwenden.

SWF-Alumni-Jahrestreffen am 8. - 9. Juni 2018

wird das SWF Alumni-Jahrestreffen zum fünften Mal stattfinden und ist damit bereits zur liebgewonnenen Tradition geworden. Den letzten vier Treffen gemeinsam war ein besonderer Geist des lebhaften Reflektierens miteinander, begleitet von teils großer Wiedersehensfreude und herzlichen Begegnungen unter Freunden und Kollegen.

Zum thematischen Fokus: Handel 2.0, Industrie 4.0 oder auch das Internet der Dinge fordern nicht nur Unternehmen und Führung, sondern auch uns als Berater heraus. Es ist an der Zeit, dass wir uns gezielt mit der Digitalisierung und den erwartbaren Disruptionen beschäftigen. Wir werden die Vielzahl an klugen Köpfen im Netzwerk nutzen um gemeinsam mit Fachreferenten einen systemtheoretisch inspirierten Blick auf aktuelle Entwicklungen zu werfen.

Digitalisierung bedeutet u.a., dass sich Kommunikationssysteme (Teams, Organisationen) darauf einstellen müssen, »allopoietische« Systeme wie Maschinen, als Medien und mitunter gleichzeitig auch als Akteure im Kommunikationsprozess zu bedenken. Wir möchten mit Euch beleuchten, wie die Digitalisierung unser Denken und unseren Umgang mit der Welt verändert. Was bedeutet es für Berater, Führungskräfte oder Organisation, wenn Maschinen im Kommunikationsprozess integriert werden müssen? Was heißt analog kommunizieren im digitalen Zeitalter?

Desweiteren sollten wir uns mit den sich gerade vollziehenden (und den sich ankündigenden) Umbrüchen in den Branchen beschäftigen. Alle reden von »disruptiven Entwicklungen«, was sogleich die Frage aufwirft, welche spezielle Führungs- und Beratungskompetenzen notwendig werden, um den digitalen Wandel zu begleiten.

Luhmann prägte den Begriff des digitalen Übersinns, der uns wahrnehmungstechnisch meilenweit voraus ist. Wieviel Schrecken bringt uns eigentlich die Digitalisierung und wieviel Gewinn? Können wir ihre Eigendynamik überhaupt irgendwie überblicken? Der Respekt vor der Digitalisierung ist nachvollziehbar; aber unsere Interaktion mit ihr nicht mehr verhandelbar. Um anschlussfähig zu bleiben müssen wir mit der »Maschine« (Sinnbild der Digitalisierung) kommunizieren und ihre künstliche Intelligenz lernen, uns zu Nutze zu machen. Früher haben die Menschen Geister, Teufel und Pflanzen in ihre Kommunikation eingebunden, wieso heute nicht auch Maschinen?!

Wir freuen uns, mit Euch am 8. und 9. Juni 2018 auf ideenerweiternde Diskussionen, gute Impulse und ggf. sogar einen neuen systemtheoretischen Blick auf die digitalen Fragen dieser Zeit!


Leitung:Torsten Groth, Christina Grubendorfer, Stefan Günther und Gerhard P. Krejci
Termin:08. - 09. Juni 2018ANMELDEN
Kosten: 400 Euro zzgl. MwSt. – bei Anmeldung bis zum 30. Nov. 2017
450 Euro zzgl. MwSt. – bei Anmeldung ab dem 1. Dez. 2017
(500 Euro zzgl. MwSt. – für Nicht-Alumni | Gäste)
Ort:Berlin