Profil

Simon, Weber and Friends

Die beiden Namensgeber unserer Firma, Gunthard Weber und Fritz B. Simon, gehören zu den Begründern der sog. »Heidelberger Gruppe«, sie arbeiten seit 1982 zusammen und waren maßgeblich an der Entwicklung der theoretischen und praktischen Grundlagen der »Heidelberger Schule« der systemischen Therapie und Beratung beteiligt.

Die Kurse, die sie Mitte der 80er-Jahre (wohl als ersteüberhaupt) für Organisations- und Unternehmensberater begannen, sind inzwischen von mehr als 1000 Absolventen durchlaufen worden und haben sich eine gewisse Reputation erwerben können. Dies vor allem auch deswegen, weil sich die Kurse im Laufe der Jahre kontinuierlich weiter entwickelt haben. Denn im Blick auf Theorie und Methodik der systemischen Organisationsberatung hat sich seit den Anfängen vieles getan.

Die mehr als fünfundzwanzigjährige Entwicklung des Curriculums spiegelt die Weiterentwicklung und zunehmende Erfahrung mit der Anwendung systemtheoretischer Konzepte in Wirtschaft, Management und Organisation wider. Der Grund- und der Aufbaukurs »Systemische Organisationsberatung « in Kombination mit der Gruppendynamik bilden den Kern unseres Angebots. Erweitert wird dieses Ausbildungsangebot seit 2018 um spezifische Vertiefungskurse.

Neben diesem Kern gibt es wieder Organisationsaufstellungsseminare (die, nebenbei bemerkt, ebenfalls von SWF als erste »erfunden« und angeboten wurden), wie auch Seminare und Tagungen, zum Teil speziell für unsere Alumni.

Gleich geblieben sind in all den Jahren Philosophie und Selbstverständnis von Simon, Weber und (den mit ihnen arbeitenden) Friends: Sie sehen sich als Praktikermit großem theoretischen Interesse. Wie anderes Handwerkszeug müssen sich auch theoretische Konzepte auf ihre praktische Nützlichkeit hin überprüfen lassen – Programm ist: Pragmatik auf hohem Reflexionsniveau.

Der zweite zentrale Aspekt unserer Philosophie ist die Einsicht, dass Beratung personenzentriert und die Beratungsbeziehung eine persönliche ist. Der Berater muss zwar sein Verhalten professionell begründen können, er kann sich aber nie hinter einer Methode oder Technik verstecken. Im Ernstfall muss er die Verantwortung für das übernehmen, was er tut. Ihm dazu die nötigen Werkzeuge an die Hand zu geben, ist Ziel der hier angebotenen Veranstaltungen.

Drittens ist Beratung nicht nur ein Handwerk, sondern auch eine Kunst. Situationsangemessen müssen spezifische Kundenanliegen mit den eigenen Theorieprämissen handwerklich professionell in einen einzigartigen Beratungsprozess überführt werden. In den Kursen gewinnt man Sicherheit, Kunst und Handwerk zu verknüpfen.

»Im Kern die Theorie … damit es praktisch wird!« – die SWF-Philosophie

Damit Intervenieren gelingt, muss aus vielen Handlungsoptionen permanent ausgewählt werden, sei es kurzfristig im Beherrschen von Alltagssituationen oder auch langfristig im Begleiten von Strategieprojekten. Systemtheoretische Konzepte, wie sie in den Kursen vermittelt werden, helfen die »Treffsicherheit« der Auswahlprozesse und damit die Wirksamkeit als Berater oder Führungskraft zu erhöhen. Hierzu werden sechs Ebenen der Intervention angesprochen.

Mit Hilfe einer stimmigen Theorie wird reflektiert, weshalb der Fokus der Aufmerksamkeit auf spezifischeKommunikationsmuster zu lenken ist, wie über Kontext-und Auftragsklärung eine gemeinsame Basis zur Beratung (oder zur Führung) geschaffen wird, welche systemischen Prinzipien zu beachten sind, damit Interventionen erfolgreich werden, wie die Eingriffe und Maßnahmen zu gestalten sind (Design- und Architekturfragen) und mit welchen Gesprächs- und Fragetechniken alles konkret, situationsangemessen umgesetzt werden kann.

Die sechs Ebenen der Intervention (Theorie – Fokus – Basis – Prinzipien – Gestaltung – Methoden) bilden das Grundgerüst des Simon, Weber and Friends Vorgehens und werden, jeweils angepasst an den Umfang und Inhalt einer Veranstaltung, in ihrem Zusammenwirken vermittelt.

Abb.: Die sechs Ebenen der Intervention