Tagungen

New Work und Gruppendynamik – zwischen Fremdheit und Komplementarität

Fachtagung Systemtheorie – Gruppendynamik

Seit einigen Jahren wird unter dem Titel »New Work« vermehrt auf die Arbeitin sich selbst organisierenden Teams (und Organisationen) gesetzt. Die Hierarchie als Steuerungsprinzip soll mit agilen Methoden und einem Set an Rollenvorgaben und Entscheidungsregeln von hohen Komplexitäten entlastet oder gar abgeschafft werden.

Es überrascht, dass viele Ansätze des »New Work« gruppendynamische Phänomene kaum berücksichtigen. Zu vermuten ist, dass Phänomene, die bei einer Abkehr von der Hierarchie auftreten, die große Ähnlichkeiten mit Erkenntnissen aus gruppendynamischen Trainings-Gruppen (»T-Gruppe«) aufweisen.

Wir nutzen diese Tagung, um der Frage nachzugehen, wie in der praktischen Arbeit mehr mögliche Komplementarität zwischen diesen beiden Feldern genutzt werden können. In diesem Zusammenhang ist zu vermuten, dass systemtheoretische Konzepte hilfreiche Erklärungen und Anknüpfungspunkte bieten könnten.

Diese Themen wollen wir mit unseren Gästen, erfahrenen Vertretern der gruppendynamischen Szene in Österreich und Deutschland, und Vertretern von New Work diskutieren.

Leiter:Gerhard P. Krejci und Torsten Groth u.a.
Referenten:Prof. Dr. Ewald E. Krainz (ao. Prof. i.R. für Gruppendynamik an der Alpen-Adria Universität Klagenfurt), Dr. Karl Schattenhofer, Julia Culen, Xenia Meuser u.a.
Termin:22. März 2019 in BerlinANMELDEN
Kosten:475 Euro zzgl. MwSt. [1 Tag]
Ort:Berlin